Beschichtung von Hohlnadeln

Zur Untersuchung von Körperflüssigkeiten verwendet die moderne und weitgehend automatisierte medizinische Diagnostik in ihren Analysengeräten verschiedene metallische Hohlnadeln zur Aufnahme der Proben und Reagenzien.

Diese Hohlnadeln sind aus hochwertigen rostfreien Stählen gefertigt und weisen innen wie aussen eine höchste Qualität auf. Die unbehandelte Stahloberfläche verhält sich jedoch hydrophil, d.h. Flüssigkeiten haften an solchen Oberflächen. Dies kann im Analysenbetrieb, trotz Zwischenreinigung, zu unerwünschten und gefährlichen Verschleppungseffekten, sogenannten «Carryover Effects», führen. Diese Gefahr wird durch hydrophobisierende und teilweise oberflächenglättende, sehr haltbare, innovative Sol-Gel-Nanokomposit-Beschichtungen eliminiert.

Dimensionen

Rohre und Kanülen aus Glas, Edelstahl und Kunststoff können ab einem Innendurchmesser von 0.1 mm und bis zu einer Länge von 500 mm beschichtet werden.

Innen- und Aussenbeschichtungen

Bei Hohlnadeln werden die Innenflächen mit einer hydrophoben und oleophoben Sol-Gel-Nanokomposit-Schicht oder PTFE beschichtet. Aussen können alle Schichttypen, von Sol-Gel-Nanokompositen über Fluorpolymere/PEEK bis hin zu Hartstoffschichten aufgetragen werden.

Die beschichteten Kanülen weisen beispielsweise die folgenden Eigenschaften auf:

  • Easy-to-Clean: Einfachere Reinigung und geringerer Verbrauch an Reinigungsflüssigkeit
  • Non-Carry-Over: Verschleppungen (z. B. Peptide) werden stark reduziert
  • Bessere Dosier- und Wiederholgenauigkeit
  • Verlängerung der Standzeiten der Kapillaren
  • Diffusionsbarriere gegenüber Eisen-Ionen

  • Abtropfverhalten verschiedener Kanülen.
  • Pipettiernadel mit Sol-Gel-Beschichtung
    Kanülen mit Sol-Gel beschichtet

  • Kanülen mit Fluorpolymer-Beschichtung